Da beißt die Maus keinen Fladen ab.

Lebensmittel möglichst verschlossen aufbewahren, um Insekten, Nager und andere Tiere fernzuhalten.


Wer seine Wohnung sauber hält, denkt oft, vor Schädlingen sicher zu sein. Dabei achten Insekten und Nager weniger auf Staub, vielmehr auf frei zugängliche Nahrungsmittel. Unverschlossene Gefäße, in denen Mehl, Zucker oder Müsli aufbe­wahrt werden, verstehen sie geradezu als Einladung. Dabei können Tiere Krankheits­erreger übertragen, die für den Menschen gefährlich werden können. Lebensmittel sollten also immer gut verpackt, in verschlossenen Behältnissen gelagert oder mit Folie abgedeckt werden. Besondere Quälgeister sind im Sommer Fliegen und Wespen. Da sie nicht wählerisch bei der Wahl ihres Landeplatzes sind, können sie allerlei Erreger mit sich bringen. Speisen deshalb immer abdecken und wenn nötig zur Fliegenklatsche greifen oder Fliegengitter anbringen. Doch nicht nur ungebetene Gäste sollten von Nahrungsmitteln ferngehalten werden, auch auf unsere Haustiere müssen wir achten.


Die Mehltüte hat kleine Löcher, feine Gespinste ziehen sich durch die Müslipackung und beim Öffnen des Vorratsschrankes flattert ein nur wenige Millimeter großes Insekt heraus. Der Fall ist klar: Lebensmittelmotten haben Einzug gehalten. Häufig werden diese Vorratsschädlinge bereits aus dem Supermarkt ins eigene Heim verbracht. Deshalb sollte beim Kauf von Reis, Getreideprodukten oder Teigwaren auf intakte Verpackungen geachtet werden. Haben sich Motten erst einmal eingenistet, wird man sie nicht so leicht wieder los. In jedem Fall sollten befallene Lebensmittel entsorgt, neue Lebensmittel in gut verschließbaren Behältnissen gelagert werden. Eine gründliche Reinigung der befallenen Schränke ist ebenfalls nötig. Hilfe bietet auch die Natur: Winzig kleine Schlupfwespen, die sich bei diversen Anbietern ordern lassen, sorgen als natürliche Feinde für ein Ende des Mottenbefalls.


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