Was ich nicht weiß, mach ich nicht heiß!

Speisen gründlich durchgaren.


Bakterien und Co. kann man es mit hohen Temperaturen ungemütlich machen. Gründ­liches Erhitzen von Fleisch auf Kerntemperaturen von 70° bis 80° C für mindestens 10 Minuten tötet die meisten Keime einfach ab. Bratthermometer sind dafür nützliche Helfer. Vor allem bei Geflügel und Fisch ist darauf zu achten, dass sie überall gut durchgegart sind. Das gilt auch für Eier. Muscheln sind ein besonders empfindliches Lebensmittel und sollten mindestens zehn Minuten gekocht werden. Solche, die sich dabei nicht öffnen, dürfen nicht gegessen werden, da ihr Verzehr zu Lebens­mittelvergiftungen führen kann. Auch bei Rohmilch ist Vorsicht geboten: Wenn Milch vom Bauernhof geholt wird, muss sie zuhause abgekocht werden. Nach der Zubereitung sollten Speisen sofort verbraucht oder zeitnah gekühlt werden. Nahrung für Kleinkinder (Babymilch und Kinderbreie) sollten nicht noch einmal aufgewärmt werden.


Bei vielen Verbrauchern hat der Grill inzwischen ganzjährig Saison. Zwar ist der Sommer nach wie vor die Hochzeit des Outdoor-Essens, aber Wintergrillen und Angrillen bei den ersten Sonnerstrahlen im Frühjahr liegen im Trend. Im Vergleich zu kochen und braten ist Grillen eine zeitsparende Garmethode – und auch besser für die Figur, da kein zusätzliches Öl oder Fett nötig ist. Ob das aufgelegte Fleisch gar ist, lässt sich mit der Grillzange überprüfen. Fühlt es sich fest an, ist es fertig. Bei Geflügel sollte man aufgrund der Salmonellengefahr übrigens keine Kompromisse eingehen – im Zweifelsfall das Grillgut zur Sicherheit lieber einmal durchschneiden. Weitere Hinweise zum richtigen Grillen zeigt unsere Grafik.


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