Hat Oma schon gemacht!

Alt? Modisch!

Einkochen – das kennt man noch von den Besuchen bei Oma und Opa. Meistens war das Resultat Marmelade, manchmal auch Kompott. Der Begriff Einkochen klingt vielleicht etwas eingerostet, ist aber als Konservierungsmethode aus der Küche nicht wegzudenken. Und: Einkochen liegt im Trend. Rezepte für Aufstriche, Chutneys oder Dips findet man in jedem Kochbuch oder Blog. Das Prinzip ist dabei fast immer das Gleiche: frisches Obst und Gemüse kaufen, mit anderen Zutaten aufkochen, in zuvor sterilisierte Schraubgläser ein­füllen, die Gläser verschließen und eventuell umdrehen, abschließend im Backofen komplett sterilisieren. Und dann? Wochen später aufmachen und genießen – so wie früher bei Oma.


Eine Frage der Lagerung

Während Karotten und Mangold im Gemüsefach länger frisch bleiben, fühlen sich Kartoffeln, Tomaten oder Zwiebeln im Kühlschrank nicht so richtig wohl. Sie verderben dort schneller, verlieren Vitamine und vor allem Geschmack. Jedes frische Lebensmittel hat eigene Vorlieben beim Thema Lagerung. Kartoffeln mögen es dunkel und kühl in einem passenden Keller oder einer Speisekammer. Auch Zwiebeln, Knoblauch oder manche Apfelsorten halten sich dort mehrere Wochen. Tomaten kann man in einer Schale in der Küche aufbewahren, Zitrusfrüchte bevorzugen ebenfalls Raumtemperatur. Beeren oder Pilze sollte man wenn möglich direkt genießen. Mehr Tipps zum Thema Lagern finden sich in unserer Grafik.


Wer die Frucht hat, hat die Fliegen

Mit steigenden Temperaturen tauchen sie in der Küche auf: Fruchtfliegen. Diese kaufen wir meist schon mit dem Obst ein, denn darauf legen die Weibchen ihre bis zu 400 Eier. Die Fliegen wieder loszuwerden, ist gar nicht so einfach. Wichtig ist es, Verdorbenes zügig zu entsorgen und Müllbeutel häufig zu wechseln. Obst am besten unter einer Gitterhaube oder im Kühlschrank aufbewahren. Flaschen immer gut verschlie­ßen und keine Reste offen stehen lassen. Haben sich Fliegen bereits eingenistet, hilft eine effektive Falle: Einfach Wasser mit Essig und einem Tropfen Spülmittel in ein Glas gießen. Dem Essig können die Fliegen nicht widerstehen, durch das Spülmittel verliert die Flüssigkeit ihre Oberflächenspannung – für die Fliegen im Wortsinne der Untergang.


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